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Neuer Forschungsstandort in Oberpfaffenhofen

Gäste der Grundsteinlegung (v.l.): HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner, TUM-Prof. Dr. Mirko Hornung, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume, TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann (Foto: Fabian Vogl)
Gäste der Grundsteinlegung (v.l.): HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner, TUM-Prof. Dr. Mirko Hornung, Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume, TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann (Foto: Fabian Vogl)

[24|03|2022]

Grundsteinlegung für das Aerospace Flight Test Center

 

Am Flughafen Oberpfaffenhofen entsteht eine einzigartige Forschungseinrichtung: das Aerospace Flight Test Center. Die Hochschule München und die Technische Universität München werden dort künftig gemeinsam Forschung betreiben.

 

Das Aerospace Flight Test Center wird eine der ganz wenigen universitären Forschungseinrichtungen weltweit sein, mit direktem Zugang zu einem Flugplatz. Das ermöglicht es, alle Schritte, von der Idee, über die technische Umsetzung bis hin zur experimentellen Erprobung von Fluggeräten, schnell und unkompliziert vor Ort durchzuführen. Das Center wird rund 1500 Quadratmeter Hallenfläche und Platz für Büros, Labore und Werkstätten haben.

 

Das Cape Canaveral Bayerns

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte bei der Zeremonie: „Vom Hörsaal aufs Rollfeld: Hier entsteht das Cape Canaveral Bayerns. Wir investieren in den nächsten Jahren 700 Mio. Euro in Luft- und Raumfahrt. Unser Nachwuchs entwickelt Ideen, aus denen neue Unternehmen entstehen.“

 

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Ministerpräsident Dr. Markus Söder sehen sich ein Forschungsflugzeug an (Foto: Fabian Vogl)
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Ministerpräsident Dr. Markus Söder sehen sich ein Forschungsflugzeug an (Foto: Fabian Vogl)

 

HM-Präsident Prof. Dr. Martin Leitner sagte: „Das Aerospace Flight Test Center in Oberpfaffenhofen stellt in einzigartiger Weise den direkten Bezug zwischen Wissenschaft und Praxis her. In dem neuen Zentrum können wir künftig mit Partnern zusammenarbeiten, die selbst keine Erprobungsmöglichkeiten im Bereich der Luft- und Raumfahrt besitzen. Das adressiert kleine und mittlere Unternehmen genauso wie unsere hauseigenen Start-Ups.“

 

TUM-Präsident Prof. Dr. Thomas F. Hofmann betonte: „Der Forschungsflughafen Oberpfaffenhofen ist einzigartig in Deutschland. Er vereint mehr als 30 Luft- und Raumfahrt-Unternehmen und Forschungseinrichtungen an einem Standort. Diese räumliche Nähe ermöglicht gegenseitige Inspiration und die gemeinschaftliche Entwicklung von Technologieinnovationen. Heute geben wir die Starterlaubnis für unser „fliegendes Labor“ und geben der bayerischen Luft- und Raumfahrt Flügel in die Zukunft.“

 

Der Ausbau der Forschung im Bereich Luft- und Raumfahrt ist Teil der Hightech Agenda Bayern, für die der Freistaat insgesamt rund 3,5 Milliarden Euro bereitstellt.

 

 

Ralf Kastner