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Diskriminierungsschutz an Hochschulen aktiv gestalten

[01|05|2022]

Herausforderungen und Möglichkeiten - Dienstag, 03.05.2022, 17:00 bis 19:00 Uhr

 

Rassistische Beleidigungen, sexuelle Belästigung oder Mobbing aufgrund der sexuellen Identität, aber auch institutionelle Diskriminierung machen vor Hochschulen nicht halt. Wie äußert sich Diskriminierung an Hochschulen konkret und wie können wir sie erkennen? Welche Verpflichtungen zu Diskriminierungsschutz haben Hochschulen nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz? Wie gehen Hochschulen bei der Prävention von und der Intervention bei Diskriminierung vor und mit welchen Herausforderungen sind sie dabei konfrontiert?

 

Im Vortrag werden diese und weitere Fragen thematisiert und aufgezeigt, welche Handlungsspielräume und künftige Entwicklungsmöglichkeiten Hochschulen für einen effektiven Diskriminierungsschutz haben. Dabei wird auch die Rolle von Richtlinien zum Diskriminierungsschutz, Beschwerdestellen sowie Beratungsangeboten an Hochschulen beleuchtet

 

Wann?

Dienstag, 03. Mai 2022, 17:00 bis 19:30 Uhr

Wo?

Hochschule München, Lothstraße 65, R. 1046

 

Alle Hochschulangehörige (Studierende, Doktorand:innen, Lehrende und Mitarbeiter:innen) sind herzlich dazu eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich an der Diskussion im Anschluss zu beteilign.

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte (Referentin Gender & Diversity).

 

Diese Veranstaltung wird von den Hochschulfrauenbeauftragten organisiert.

 

Zur Referentin

Nathalie Schlenzka arbeitet seit 2011 bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und ist Referatsleiterin für Grundsatz und Forschung. Dort ist sie vor allem für die Erstellung der Berichte der Antidiskriminierungsstelle des Bundes an den Bundestag sowie unterschiedliche Forschungsprojekt zuständig. In den letzten Jahren hat sie sich u.a. mit Fragen von Diskriminierung an Hochschulen, Schule, der frühkindlichen Bildung und im Arbeitsleben befasst. Auch berät sie Institutionen, die Dienstvereinbarungen oder Richtlinien zum Diskriminierungsschutz erlassen wollen. Zuvor war sie langjährig als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Migrations- und Integrationsforschung am Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung/Europäisches Migrationszentrum sowie der Alice Salomon Hochschule in Berlin tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat sie an der Freien Universität absolviert.

 

Die Veranstalter:innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die durch rechtsextreme, rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, von der Veranstaltung auszuschließen.